„Afrikanisches Nordkorea“ foltert Kritiker

In unserer monatlich erscheinenden Kolumne berichtet Leslie Kuhlmann in diesem MonatEritrea1 über Amanuel Asrat.Wobei es, genauer gesagt, nicht wirklich etwas über den Journalisten, Dichter und Songwriter, der seit 2001 in Eritrea inhaftiert ist, zu berichten gibt…

Warum das so ist, lesen Sie am Besten direkt unter diesem Link.

1. Sommerbücherflohmarkt mit super Wetter und einem tollen Ergebnis

DANKE an alle, die heute dazu beigetragen haben, dass es ein wunderbarer 1. Sommerbücherflohmarkt war!!! Es waren unglaublich viele Leute da, die Bücher gekauft und sich über das Schicksal des Autors Can Dündar (Türkei) informiert haben. Wir konnten 410 Bücher verkaufen und damit 616 € zur Unterstützung von Can Dündar sammeln. IMG-20150628-WA0004 IMG-20150628-WA0001 IMG-20150628-WA0002 IMG-20150628-WA0003 IMG-20150628-WA0000

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DANKE an buch7.de für eine großartige Spende

Kennt ihr schon buch7.de ?buch7-Logo

Eine richtig gute Alternative zu diesem viel zu mächtigen Internetversandbuchhandel mit A… ;) Hier werden 75 % des Gewinns an soziale Projekte gespendet und die Vorschläge dafür kommen direkt von den Kunden.

Jetzt hatten auch wir das Glück vorgeschlagen zu werden und eine großes Spende von 1000 € für die Arbeit von Gefangenes Wort zu bekommen.

Dafür sagen wir herzlich DANKE an buch7.de !!

Peter Greste ist frei!

Wir freuen uns, dgihoch_0410_peter-greste.jpgass der in Ägypten inhaftierte Journalist Peter Greste heute nach 400 Tagen Haft freigelassen wurde! Wie in unserer monatlichen Kolumne dargelegt, wurde er zu sieben Jahren Haft verurteilt, weil er über die Demonstrationen in Ägypten berichtet hatte. Seine Kollegen, die mit ihm verhaftet wurden, befinden sich jedoch weiterhin in Haft.

Weitere Infos finden Sie hier.

Stephan Weil (SPD) reist nach Riad – fordert ihn auf sich für Raif Badawi einzusetzen

Vermutlich schon diesen Freitag soll Raif Badawi weitere 50 Peitschenhiebe bekommen. Weltweit protestieren Menschen gegen diese unmenschliche Praxis und fordern seine Freilassung.

Am 24.1. reist der niedersächsische Ministerpräsident Stephan Weil mit Vertretern der Wirtschaft nach Riad und hat dort die Möglichkeit sich für Raif Badawi einzusetzen. Hier könnt ihr ihn dazu auffordern:

http://www.stephanweil.de/meta/kontakt.php

Hier findet ihr weitere, aktuelle Informationen: Aktueller Artikel der Zeit- Amnesty fordert Gabriel auf, sich für Badawi einzusetzen

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Autorenkollektiv AKzwanzig13 spendet Einnahmen aus Weihnachtsaktion

akzwanzig13_logo1 Dank einer super Aktion des akzwanzig13buconAutorenkollektivs AKzwanzig13 durften wir den grandiosen Betrag von 310 € für die Unterstützung von inhaftierten und verfolgten Autoren entgegennehmen. In der Weihnachtsaktion konnten Leser signierte Bücher erwerben und die Autoren spendeten dafür pro Buch einen Betrag an Gefangenes Wort e.V.

Wir freuen uns über diese tolle Unterstützung und sagen DANKE an die Autoren: Henning Mützlitz, Christian und Judith C. Vogt , Marco Findeisen , Stefan Schweikert , Christian Lange , Mike Krzywik-Groß

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Tipp zum Reinhören

“In Sicherheit, und nun?” heißt eine Sendereihe welche diese Woche täglich in der Sendung “Kompressor” auf Deutschlandradio Kultur über Journalisten im deutschen Exil berichtet.

Bis Freitag täglich um 14.40 Uhr auf Deutschlandradio Kultur.

Hier kann man die bisherigen Beiträge nachhören.

 

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“Schweigen ist keine Alternative”

In der ersten Kolumne des ne315621_470869086319238_1090585394_nuen Jahres berichtet  Martin Krämer über das Schicksal des afghanischen Journalisten Ali Yaghoobi, der bei Recherchen für die ARD angeschossen wurde und mittlerweile in Warschau im Exil lebt. Den Artikel können Sie entweder als pdf oder auf der Homepage des Gießener Anzeiger lesen.

HelferHerzen – Der dm-Preis für Engagement

Gestern durften wir im Gießener Rathaus den dm-HelferHerzen-Engagement-Preis für die Arbeit des Vereins entgegennehmen! Vielen Dank für diese Auszeichnung!

Wir sind dankbar und freuen uns mit einem Teil des Preisgeldes nun Enoh Meyomesse, einem inhaftierten Dichter in Kamerun, den Wunsch nach einem Laptop erfüllen zu können!

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„Dein Ort ist, wo Augen dich ansehen“ – Ein musikalisch-literarischer Abend in Wetzlar

Was fehlt einem Menschen, der aus seiner Heimat fliehen musste, im Exil am meisten? Wahrscheinlich würde jeder einzelne Flüchtling etwas anderes sagen. Da scheint es nicht ganz einfach, zur Hilfe zu kommen. Doch wie leicht es gelingen kann, ein Stück Heimat zu den Flüchtlingen zu holen, hat ein Abend in der Phantastischen Bibliothek in Wetzlar gezeigt. Mit der literarisch-musikalischen Benefiz-Veranstaltung „Dein Ort ist, wo Augen dich ansehen“ hat die Bibliothek in Kooperation mit dem Verein „Flüchtlingshilfe Mittelhessen“ einen Abend organisiert, der den Syrern, die ihre Heimat verlassen mussten und Zuflucht in Wetzlar gefunden haben, eine Stimme gegeben und dies auf zweierlei Weise: mit Musik und mit Literatur. „Wir haben Sie nicht eingeladen, um über den Krieg in Syrien zu sprechen“, begrüßt Bettina Twrsnick die Gäste, die am vergangenen Freitag zahlreich in der Phantastischen Bibliothek erschienen sind. Twrsnick hat den Abend organisiert und ihm mit Hilfe der syrischen Flüchtlinge einen tollen Rahmen gegeben. Süßer Tee und selbstgemachte syrische Süßigkeiten boten dabei nur den Rahmen für einen kurzweiligen Abend, an dem es voll und ganz gelang, den Menschen, die unter uns leben und doch teilweise neben uns, eine Stimme zu geben. Dies gelang zum einen durch die wunderbare Stimme von Hannelore Marzi. Die Übersetzerin und Erzählerin trug orientalische Märchen vor, Fabeln, die davon erzählen, wie leicht es sein könnte, in Frieden zu leben. Von Männern und Frauen, die im Zusammenleben mit Freunden und Fremden das Richtige tun und somit den Frieden wahren. „Leider sind dies nur Märchen“, sagt Twrsnick. Denn die Wirklichkeit ist deutlich erbarmungsloser. Der, der davon am besten zu berichten weiß, ist Faraj Bayrakdar.Der renommierte Poet lebt heute im Exil in Schweden. In Syrien war er dreimal aufgrund fadenscheiniger Argumente inhaftiert worden und war 14 Jahre lang ein politischer Gefangener des Regimes. Seine Arbeit als Redakteur hat dem Regime nicht gefallen, weshalb versucht wurde, ihn durch Haft zum Schweigen zu bringen. Doch Bayrakdar war mutig und wollte sich seine Stimme nicht verbieten lassen. In seiner Gefangenschaft schrieb er Gedichte, die er auf eng beschriebenem Zigarettenpapier aus dem Gefängnis schmuggelte. Heute ist er ein freier Mann – und ein berühmter Poet. In Wetzlar trägt er seine Gedicht vor, die eindrücklich von dem Schmerz, dem Wunsch nach Freiheit und den Träumen eines Gefangenen erzählen. Bayrakdar liest seine Gedichte auf Arabisch, Marzi liest die deutsche Übersetzung. Beide Male fließen die Worte durch die Bibliothek, beide Male ist es eindrücklich, obwohl die meisten Anwesenden die arabische Version nicht verstehen. Sie transportieren das Leid des Inhaftierten, aber auch den Wille, wieder frei zu sein und dafür auch zu kämpfen.

Der ruhige Mann im Karohemd wirkt dabei nicht wie ein Mann, der jahrelange Unterdrückung erdulden musste. Er ist stolz und diese Haltung zeigt er mit einer bescheidenen Zurückhaltung. Genauso wie die jungen syrischen Musiker, die Twrsnick eingeladen hat, um die Lesung zu begleiten. Am Ende der Veranstaltung sangen alle mit, die die Lieder aus Homs, Aleppo und Damaskus kannten. Einer traute sich sogar, zu tanzen. Damit gelang an diesem Abend, was sich Twrsnick und die Flüchtlingshilfe Mittelhessen so sehr gewünscht hatten: die Gäste blickten auf die Syrier und indem sie an ihrer Literatur und ihrer Musik so aktiv teilhatten, konnten sie den Heimatlosen zumindest für einen Moment ein Stück Heimat zurückgeben.

Elena Müller

“Diktatoren schlottern vor Schreibenden”

Am Dienstag den 4. Februar hatten wir interessante Gäste zu Besuch in Gießen:
Najet Adouani (tunesische Exil-Autorin) , Tom Koenigs (MdB) und Franziska Sperr (Vizepräsidentin des deutschen PEN). Es war ein spannender und eindrücklicher Abend. Hier die beiden Artikel zu unserer Podiumsdiskussion:

Gießener Anzeiger

Gießener Allgemeine Zeitung

Bücherflohmarkt Tag 2 & 3

Die Marke von 1836 Büchern konnte zwar am zweiten Tag nicht geknackt werden, aber auch mit 868 Büchern waren wir mehr als zufrieden. Viele Leute haben unsere Petition zur Freilassung der in Vietnam inhaftierten Schriftsteller Le Quoc Quan und Nguyen Xuan Nghia unterschrieben und sich in der Ausstellung über deren Schicksal und die allgemeine Lage in Vietnam informiert!
An Tag 3, im Rathaus bekamen wir hohen Besuch: Gießens Oberbürgermeisterin, Dietlind Grabe-Bolz schaute kurz vorbei und unterschrieb unsere Petition. An dieser Stellen einmal vielen Dank an die Stadt Gießen, für die Unterstützung bei unserem Bücherflohmarkt! Am Ende des 3. Tages waren 707 Bücher verkauft, so dass wir uns nun schon über insgesamt 3411 verkaufte Bücher freuen können.
Heute geht es in die letzte Runde… von 9.00-16.00 Uhr gibt es noch einmal die Gelegenheit für alle Bücherfreunde im großen Angebot im Pausenraum des Rathauses zu stöbern. Dass sich das lohnt zeigt ein ziemlich überraschender Fund gestern: für nur 1 € gab es neben dem erstandenen Loriotbuch, einen Brief des Autors dazu!

 

ein besonderer Fund- ein Brief von Loriot

Bücherflohmarkt – Tag 1 erfolgreich geschafft !!

Nach dem ersten Bücherflohmarkttag freuen wir uns über ein gigantisches Ergebnis von 1836 verkauften Büchern!! Danke liebe Bücherfreunde- und DANKE liebe Helfer für euren grandiosen Einsatz! Wir sind gespannt wie es morgen weitergeht… von 9.00-16.00 Uhr findet ihr uns wieder im Foyer in Haus A im Phil 1 ! Also kommt vorbei und kauft Bücher, Freunde!

„Meister der Fluchtversuche“

GIESSEN (red). Auf die Bedrohung und Verfolgung von Schriftstellern und Journalisten wollen Studierende der Justus-Liebig-Universität (JLU) aufmerksam machen. Deshalb haben die jungen Leute im Jahr 2008 die Initiative „Gefangenes Wort“ gegründet,die sich mittlerweile zu einem Verein weiterentwickelt hat. Um noch intensiver auf Einzelschicksale hinzuweisen, kooperiert der Gießener Anzeiger mit dem Verein und stelltjeweils zu Beginn des Monats einen Fall auf der Hochschulseite vor. Heute berichten Lisa Henkel und Madelyn Rittner über den chinesischen Untergrundschriftsteller und -dichter Li Bifeng.