Indonesien nach der Buchmesse – zurück zur Zensur

Indonesien, das vor kurzem noch als Gastland der Frankfurter Buchmesse im Mittelpunkt stand, macht nun mit Zensurmaßnahmen auf sich aufmerksam. Auf dem “Ubud Writers and Readers Festival” auf Bali sollte die Verfolgung und Ermordung von Kommunisten in den Jahren 1965/1966 thematisiert werden – ein bis heute tabuisiertes Kapitel der Landesgeschichte. Die zuständigen lokalen Behörden haben den Veranstaltern mit dem Lizenzentzug gedroht, sollte dieses Thema tatsächlich auf die Tagesordnung kommen.

Der PEN International fordert in einer Protest-Petition die Regierung Indonesiens und die Behörden auf, ihre Entscheidung zurück zu nehmen und erklärt seine Solidarität mit den Autoren und Autorinnen sowie Lesern und Leserinnen in Ubud.

Die Protest-Petition findet Ihr hier.

 

 

 

 

Sommer-Bücherflohmarkt

Benefiz-Bücherflohmarkt für die Arbeit von Gefangenes Wort e.V.

Außer der Reihe des jährlichen Bücherflohmarkts gibt es dieses Jahr einen Open-Air-Sommer-Bücherflohmarkt. Wie gewohnt findet ihr bei uns jede Menge Romane, Krimis, Fach- und Sachbücher sowie internationale Literatur.

  • Wann? Sonntag, den 28. Juni 2015,11:00 – 16:00 Uhr
  • Wo? Berliner Platz 2, Gießen (vor der Kongresshalle; Bushaltestelle direkt vor Ort)

Kommt vorbei Freunde und kauft Bücher für den guten Zweck und zur anregenden Lektüre! Der Erlös kommt dem türkischen Journalisten und Dokumentarfilmer Can Dündar zugute, der wegen angeblicher Diffamierung vor Gericht steht. Nähere Informationen zu seinem Fall finden Sie unter: http://www.pen-deutschland.de/de/2015/05/24/tuerkei-naechste-gerichtsverhandlung-des-journalisten-can-duendar-fuer-september-angesetzt/

Unsere Veranstaltung sowie viele weitere Infos findet Ihr auch auf Facebook.

Meera Jamal im deutschen Exil

Meera Jamal (Deutsche Welle)

Unsere aktuelle Kolumne: Meera Jamal hat ihre pakistanische Heimat nach Drohungen verlassen / Exil in Deutschland

In unserer aktuellen Kolumne im Gießener Anzeiger berichtet Daniel Schneider über die pakistanische Journalistin Meera Jamal. Die 1982 geborene Journalistin war seit 2003 bei de englischsprachigen “Dawn”, eine der alteingesessenen Tageszeitungen Pakistans, tätig und hatte sich in ihren Artikeln bereits öfter für die Rechte der Frauen im Land stark gemacht. Nachdem sie 2008 vom US-Außenministerium zu den zehn wichtigsten Journalistinnen Pakistans gezählt wurde, wandte sie sich in einem Artikel den ‚Madrasas‘, den Koranschulen Pakistans, zu und kritisierte deren Dogmatismus. Kurz darauf wurde Jamal, die selbst als Atheistin groß geworden ist, auf der Straße von vier Männern mit einem Messer bedrängt, die ihr sagten: „Wenn du nicht damit aufhörst, kriegst du Probleme. Und deine Familie auch.“ Um ihre Familie und sich selbst zu schützen, floh Jamal daraufhin nach Deutschland.

Den vollständigen Artikel gibt es auf der Website des Gießener Anzeigers und als PDF.

Weiterführende Links

Meera Jamal ist Redakteurin des von Reporter ohne Grenzen betreuten Blogs Journalists in Exile.

In der Reihe “Journalisten im deutschen Exil” portraitierte Deutschlandradio Kultur im Januar 2015 fünf Journalisten aus Pakistan, Afghanistan, Syrien und Uganda, die im Exil zwar in Sicherheit in leben, aber als Autorinnen und Autoren plötzlich kaum noch eine Möglichkeit zum Veröffentlichen zu haben. Welche Themen brennen ihnen unter den Nägeln? Und was ist ihre Perspektive auf Deutschland? Die Journalistin Rebecca Roth berichtet zusammen mit den Exil-Journalisten. Darunter findet sich auch ein Beitrag mit Meera Jamal.

 

Iranischer Journalist Zeidabadi muss ins inneriranische Exil

Um den Writers-In-Prison-Day im Jahre 2010 hatte Gefangenes Wort, damals noch eine studentische Initiative, den Fall des iranischen Journalisten Dr. Ahmad Zeidabadi ins Zentrum seiner Aktivitäten gerückt und eine Autoren-Patenschaft übernommen. Der Erlös des damaligen Bücherflohmarktes kam seiner Familie zugute. Eine Petition mit zahlreichen Unterschriften ließen wir mit einer förmlichen Protestnote dem Iranischen Botschafter in Deutschland zukommen. Nun endete seine Haftzeit, nicht jedoch die Repression gegen ihn:

Rückblick: Zeidabadi war immer wieder staatlichen Repressalien ausgesetzt

Der nunmehr 50-jährige Ahmad Zeidabadi zählt zu den bekanntesten reformorientierten Journalisten im Iran und gilt als Experte für die politische Situation des Nahen Ostens. Er promovierte an der Universität in Teheran mit der Arbeit „Religion and Government in Israel“. U.a. schrieb für die gemäßigte Zeitung Hamshahri und zuletzt für Rooz Online, eine Nachrichtenwebseite mit Sitz in Belgien. Er war Mitglied der prodemokratischen Studentenvereinigung Daftar-e Tahkim-e Vahdat [Office for Strengthening Unity] und wurde 2008 zum Präsidenten der Graduiertenvereinigung Advar-e Tahkim-e Vahdat ernannt, welche sich für staatliche Reformen und die Verbesserung der Menschenrechtssituation im Iran einsetzen. Aufgrund seiner journalistischen Arbeiten, Essays und Kommentare über den Zustand der Meinungs- und Pressefreiheit sowie der Menschenrechtslage im Iran wurde er seit 2000 mehrfach staatlichen Repressalien ausgesetzt und inhaftiert.

Sechs Jahre Gefängnis und lebenslanges Berufsverbot nach den umstrittenen Präsidentschaftswahlen

Im Zuge der gewaltsamen Niederschlagung der Massenproteste gegen die umstrittene iranische Präsidentschaftswahl wurde Zeidabadi, der einen oppositionellen Kandidaten unterstützte, erneut verhaftet. Seine Frau Mahdieh Mohammadi, die ihren Mann erst nach 53 Tagen besuchen durfte, berichtete in einem Interview mit der Deutschen Welle, dass Zeidabadi die ersten 35 Tage in einer 1 Meter mal 1,5 Meter kleinen Zelle in Isolationshaft eingekerkert saß und psychische wie körperliche Folter erleiden musste, bevor es überhaupt zum Prozess kam. Dieser entwickelte sich infolge zu einem im Fernsehen übertragenen Schauprozess, der unter Missachtung jeglicher internationaler Rechtsnormen verlief, so die Analyse zahlreicher Menschenrechtsorganisationen. Wegen „Propaganda gegen das islamische Regime und seine Institutionen“ und „Gefährdung der nationalen Sicherheit durch provokative Standpunkte“ wurde Zeidabadi schließlich zu einer sechsjährigen Gefängnisstrafe mit anschließender fünfjähriger Verbannung ins Exil nach Gonabad und einem lebenslangen Verbot jeglicher politischer, sozialer und journalistischer Tätigkeiten verurteilt.

Am 21. Mai musste Zeidabadi direkt nach Gonabad – “We feel so oppressed.”

Wie die Nachrichtenagentur Human Rights Activists News Agency nun mitteilte, musste Ahmad Zeidabadi nach Ablauf seiner Gefängnisstrafe am 21. Mai 2015 unmittelbar den Weg in die Verbannung nach Gonabad im Nordosten Irans antreten. Sämtliche Kosten des Transfers wurden ihm zudem auferlegt. Nach Quellen der International Campaign for Human Rights in Iran wurde Zeidabadis Familie zuvor in Aussicht gestellt, dass die fünfjährige Verbannung auf zwei Jahre reduziert wird. Eine offizielle Bestätigung von Seiten der iranischen Behörden erfolgte jedoch bislang nicht. Am 19. Mai schrieb seine Frau Mahdieh Mohammadi Gorgani in einem Facebook-Post: “We were waiting for Ahmad to be released on May 21 after six years in prison, but now they say they will take him to exile from prison. We feel so oppressed.”

Urteil entbehrt rechtsstaatlicher Grundlage

Gefangenes Wort e.V. setzt sich weiterhin für die Aufhebung des Berufsverbotes und der Verbannung ein. Ahmad Zeidabadi hat die – unserer Ansicht nach ungerechtfertigte – Haftstrafe verbüßt. Ein anschließendes inneriranisches Exil und ein lebenslanges Berufsverbot entbehren der rechtsstaatlichen Grundlage. Der Iran hat eine Reihe von UN-Menschenrechtsabkommen ratifiziert oder unterschreiben, die auch die Meinungsfreiheit verbürgen. Ahmad Zeidabadi hat von seinen Rechten auf freie Meinungsäußerung und Versammlungsfreiheit friedlich Gebrauch gemacht.

 

Adressen für Appelle an die Oberste Iranische Justizbehörde und die Iranische Botschaft Deutschland (zusammengestellt von Amnesty International). Bitte schreiben Sie höflich und sachlich.

OBERSTE JUSTIZAUTORITÄT
Ayatollah Sadegh Larijani
c/o Public Relations Office
Number 4, 2 Azizi Street intersection
Tehran
IRAN
(Anrede: Your Excellency / Exzellenz)

BOTSCHAFT DER ISLAMISCHEN REPUBLIK IRAN
S.E. Herrn Ali Majedi
Podbielskiallee 65-67
14195 Berlin
Fax: 030-8435 3535
E-Mail: info@iranbotschaft.de

Quellen und weitere Informationen

Umstrittenes Urteil gegen Pinar Selek außer Kraft

Gefangenes Wort e.V. begrüßt mit Erleichterung die Entscheidung des türkischen Kassationsgerichts, das umstrittene Urteil einer lebenslangen Freiheitsstrafe für die türkische Friedensaktivisten, Journalistin und Soziologin Pinar Selek außer Kraft zu setzen. Nach mehr als 16 Jahren scheint der Justizskandal eine Ende zu nehmen.

Pinar Selek hat sich insbesondere durch ihre Studien über die Situation von Minderheiten wie Kurden und Armenier und diskriminierten Gruppen wie Lesben, Transsexuelle und Straßenkinder einen Namen gemacht. Ende der 1990er-Jahre ist sie während ihrer Recherchen über die kurdische PKK unter Terrorverdacht geraten. Am 9. Juli 1998 kam es auf dem “Ägyptischen Basar” in Istanbul zu einer verheerenden Explosion mit fast 130 Verletzten und sieben Toten. Die Journalistin ist aufgrund ihres Engagements rasch ins Fadenkreuz der türkischen Sicherheitsbehörden und der Justiz geraten. Selek saß ohne Rechtsbeistand zwei Jahre in Untersuchungshaft und ist nach eigenen Angaben mehrmals gefoltert worden.

Über 16 Jahre haben sich die Prozesse hingezogen, drei Mal wurde sie freigesprochen, und von anderen Instanzen wieder verurteilt. Selek hielt sich inzwischen in Frankreich auf. Die Prozesse entsprachen nach Meinung zahlreicher europäischer Beobachter in keiner Weise rechtsstaatlichen Prinzipien. Die einhelligen Expertenmeinungen, nach denen es sich um eine Gasexplosion gehandelt haben soll, die auf eine lecke Gasflasche zurückzuführen sei, erhielten kaum Beachtung in den Prozessen. Am vergangenen Mittwoch hat nun das Kassationsgericht in Ankara die lebenslange Freiheitsstrafe, die 2013 erneut verhängt worden ist, außer Kraft gesetzt. Das Gericht begründete dies mit dem illegitimen Zustandekommen des Urteils. Damit ist das Verfahren allerdings noch nicht abgeschlossen, sondern muss neu aufgerollt werden.

Der Fall Selek unterstreicht erneut die Wichtigkeit einer unabhängigen und rechtsstaatlich verfahrenden Justiz. Zugleich wird die Wirkkraft einer internationalen kritischen Öffentlichkeit deutlich, welche die umstrittenen Verfahren über die Jahre hinweg mit Engagement und kritischem Protest verfolgt haben.

10. Mai: Gedenktag der NS-Bücherverbrennung

Am 10. Mai jährt sich der Tag der Bücherverbrennung im Nationalsozialismus zum 79. Mal. Der 10. Mai 1933 war ein schwarzer Tag für die deutschsprachige Literatur. In über 70 Städten des damaligen Deutschland gab es Scheiterhaufen, auf denen Bücher und Zeitschriften von Autorinnen und Autoren verbrannt worden sind, die nach dem Willen der  Machthaber vernichtet und vergessen werden sollten: Lion Feuchtwanger, Sigmund Freud, Erich Kästner, Heinrich Mann, Kurt Tucholsky, Arnold Zweig und viele andere Autoren waren davon betroffen. Die Vernichtung dieser Werke bedeutete zugleich die Zerstörung eines wichtigen und großen Teils der deutschen Kultur, einer Kultur, die für die freie Meinungsäußerung, für Pressefreiheit, für die streitbare Diskussion eintrat.

Vielerorts wird am 10. Mai mit Mahn- und Gedenkveranstaltungen den Opfern der Bücherverbrennung gedacht. Wer sich darüberhinaus informieren und engagieren möchte, findet im Folgenden einige Hinweise:

Zweimal im Jahr legt der P.E.N eine sogenannte Case-List vor. Hier werden alle “bekannten” Fälle von verfolgten, bedrohten und inhaftierten Autorinnen und Autoren weltweit aufgelistet, die friedlich von ihrem Recht auf die Freiheit des Wortes Gebrauch gemacht haben. Nähere Informationen finden Sie auf den Seiten des Internationalen P.E.N. und des deutschen P.E.N.-Zentrums. Wer sich näher mit der Geschichte der Zensur von Literatur beschäftigen möchte, findet u.a. in dem vor kurzem erschienenen “Buch der verbotenen Bücher” von Werner Fuld eine Universalgeschichte verfolgter Literatur und Literaten von der Antike bis heute vor. Eine andere Perspektive auf Zensur und Verfolgung wirft das Buch von Edda Ziegler: “Verboten – verfemt – vertrieben. Schriftstellerinnen im Widerstand gegen den Nationalsozialismus”. Kaum hatten deutschsprachige Autorinnen Anfang des 20. Jahrhunderts begonnen, die literarische Szene zu erobern, da wurden sie auch schon ausgebremst: verboten, verfemt und vertrieben von der Literaturpolitik der Nazis – wegen ihrer jüdischen Herkunft, ihrer politischen Überzeugung, ihrer Schreibart, ihrem Frauenbild. Zur Leseprobe.

Mahnmal zur Bücherverbrennung in Berlin auf dem Bebelplatz

Mahnmal zur Bücherverbrennung in Berlin auf dem Bebelplatz © picture-alliance / akg-images

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Internationaler Tag der Pressefreiheit

Der Welttag der Pressefreiheit 

am heutigen 3. Mai dient dazu, die Bürgerinnen und Bürger über Einschränkungen und schwerwiegende Missachtungen der Freiheit der Presse zu informieren. In Dutzenden von Ländern auf der ganzen Welt werden Veröffentlichungen zensiert, Journalisten, Redakteure und Verleger drangsaliert, angegriffen, inhaftiert oder sogar getötet, weil sie friedlich von ihrem Recht auf freie Meinungsäußerung und dem Recht der Pressefreiheit Gebrauch machen.

Der Tag dient auch als Appell an die Regierungen, ihren Verpflichtungen zur Pressefreiheit nachzukommen, als ein Moment der Reflexion für Medienschaffende in Fragen der Freiheit und Ethik, und als Unterstützung für Medienschaffende, die in Ausübung ihrer Aufgaben und Rechte in einem nicht hinzunehmenden Maße eingeschränkt und mundtot zu machen versucht werden. So ist der Welttag der Pressefreiheit auch ein Tag des Gedenkens für die Journalistinnen und Journalisten, die ihr Leben in der Ausübung ihres Berufes verloren haben.

Der Guillermo Cano-Preis für Pressefreiheit geht dieses Jahr an den aserbaidschanischen Journalisten und Menschenrechtsaktivisten Eynulla Fatullayev. Der 35-Jährige ist ehemaliger Chefredakteur und Gründer der unabhängigen russischsprachigen Wochenzeitung “Realny Azerbaijan” und der aserbaidschanischen Tageszeitung “Gundalik Azarbaycan”. Der Guillermo Cano-Preis der UNESCO wird seit 1997 jährlich für besondere Verdienste um die Pressefreiheit vergeben.

Mehr Informationen finden Sie auf der Seite der UNESCO.

Welttag des Buches

Anlässlich des “Welttag des Buches” veranstaltet Gefangenes Wort heute im Gießener Seltersweg bei den “Schwätzern” ein tolle Aktion. Alle, die vorbeikommen, werden mit einem Buchgeschenk beglückt. Gerne würden wir mit Ihnen  ins Gespräch kommen und unsere Arbeit vorstellen. Der Welttag des Buches bietet dazu die passende Gelegenheit, um auf die vielerorts prekäre Lage der Publikations- und Meinungsfreiheit sowie die Einhaltung der Menschenrechte aufmerksam zu machen und zu werden. Kommen Sie ab 12 Uhr vorbei und diskutieren Sie mit.

25. März 2012: Neue Medien gegen Alte Garde – Die digitale Revolution in der arabischen Welt

25. März 2012: Neue Medien gegen Alte Garde – Die digitale Revolution in der arabischen Welt

         Loay Mudhoon

Diskussion mit Youssouf Amine Elalamy und Loay Mudhoon

Zu den Umstürzen in der arabischen Welt haben die Neuen Medien einen entscheidendenBeitrag geleistet. Angesichts einer Vielzahl neuer publizistischer Stimmen und Plattformen kann man nun hoffen, dass die Zeiten von Zensur und eingeschränkter Berichterstattung endgültig vorüber sind.
Youssouf Amine Elalamy, Romancier (Gestrandet, 2008), Konzeptkünstler und Professor für Kommunikation und Medien an der Universität Kenitra, hat zahlreiche Artikel zu Medien, Kunst, Fotografie und Werbung veröffentlicht. Er ist Gründungsmitglied und Generalsekretär des marokkanischen PEN-Clubs.
Loay Mudhoon ist Redaktionsleiter des Internetportals Qantara.de – Dialog mit der islamischen Welt, Übersetzer und Lektor, Lehrbeauftragter am Institut für Internationale Politik und Außenpolitik sowie am Orientalischen Seminar der Universität zu Köln.
Moderiert von Kersten Knipp.

Beginn: 13 Uhr

Ort: Rautenstrauch-Joest-Museum, Cäcilienstraße 29-33, 50676 Köln

Eintritt: 5 € / 3 €

Eine Veranstaltung von Stimmen Afrikas / Allerweltshaus Köln e. V. in Kooperation mit dem Rautenstrauch-Joest-Museum und der Heinrich-Barth-Gesellschaft

Details unter www.allerweltshaus.de und www.museenkoeln.de/rautenstrauch-joest-museum/

Free Bandarenka!

“Gefangenes Wort” invite you to visit www.bandarenka.pl
Dzmitry Bandarenka

On the website you may sign the petition on behalf of Mr. Bandarenka and urge Aleksandr Lukashenka and the governor of prison in which Bandarenka is being detained to stop persecutions against him and other political prisoners.

Приглашаем всех присоединится к акции солидарности с Дмитрием Бондаренко, белорусским политзаключенным, приговоренным к 2 годам колонии строгого режима за участие в «массовых беспорядках» 19 декабря 2010 года.
www.bandarenka.pl