Veranstaltung mit Zobaen Sondhi in Allendorf Lumda

Zobaen Sondhi liest aus seinem autobiographischen Werk

Zobaen Sondhi liest aus seinem autobiographischen Werk

Künstlerhof Arnold in Allendorf Lumda

Künstlerhof Arnold in Allendorf Lumda

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Worte in Ketten“, welche wir alljährlich in Kooperation mit der Gießener VHS ausrichten, durften wir am 19. Mai Zobaen Sondhi im Künstlerhof Arnold in Allendorf (Lumda) begrüßen. Der bengalische Autor, welcher in Bangladesch aufgrund der Thematisierung von Menschenrechten und des Islams verfolgt wird, las am Sonntagvormittag aus seinem autobiographischen Werk vor und beantwortete im Anschluss die Fragen des Publikums.

Neben Zobaen Sondhi las auch Hörbuchsprecher und Autor Sven Görtz aus Sondhis ins Deutsche übersetzte Werk, sowie ausgewählte Texte verfolgter Autoren aus Syrien, Russland und anderen Ländern. Nach der anregenden Diskussion gab es darüber hinaus noch die Möglichkeit, das Ateliers des Künstlers W. H. Arnold zu besichtigen.

Gruppenbild mit den Veranstaltern der Reihe (VHS und Gefangenes Wort)

Gruppenbild mit den Veranstaltern der Reihe (VHS und Gefangenes Wort)

Gemeinsame Veranstaltung mit der VHS in Allendorf im Rahmen unserer “Worte in Ketten”- Reihe am 19. Mai

Zobaen Sondhi

Foto: Stefanie Silber

Schon als Teenager engagierte sich Zobaen Sondhi für Menschenrechte (wie die Meinungsfreiheit) in Bangladesch. Trotz gewalttätiger Reaktionen gründete er mit anderen Aktivisten den Blog „Nobojug“ (New Age), auf dem er über Menschenrechtsverletzungen und den Islam schreibt. Als radikal-islamische Gruppen eine tödliche Jagd auf die Blogger begannen und die Regierung tatenlos dabei zusah, musste er schließlich fliehen.

Neben Zobaen Sondhi liest der Hörbuchsprecher und Autor Sven Görtz Texte verfolgter und verbotener Autoren aus Syrien, Russland, Kamerun, China, der Türkei und anderen Ländern.

Hier geht es zur Veranstaltung

Mai-Kolumne im Gießener Anzeiger

Quelle: dpa

Quelle: dpa

Auch in diesem Monat gibt es in unserer Kolumne im Gießener Anzeiger einen neuen Bericht. Der Artikel entstand im Rahmen des Blockseminars “Online-Jorunalismus im Spannungsfeld von Pressefreiheit und Zensur”, auf das bereits am 07. März auf unserer Homepage aufmerksam gemacht wurde (hier finden Sie den Artikel).

In diesem Monat wird über den Fall des US-Journalisten und Bürgerechtler Mumia Abu-Jamal, welcher seit 37 Jahren versucht, dass sein Fall neu aufgerollt wird, berichtet. Verurteilt wurde er dafür, dass er im Jahr 1982 einen Polizisten umgebracht habe.

Hier finden Sie den Artikel im Gießener Anzeiger

Tag der Pressefreiheit am 03. Mai

Pressefreiheit2019_gazete

Bild: Zeynep Özatalay (taz Panter Stiftung)

Anlässlich des Tages der Pressefreiheit veröffentlicht die taz Panter Stiftung eine Sonderausgabe zu diesem Thema. In dem Artikel berichtet Ines Pohl über die derzeitige Lage in vielen Regionen der Welt und was zum Schutz der Pressefreiheit getan werden kann. Zudem appelliert sie sowohl an die Journalist*Innen als auch an die Politiker*Innen und welche Rolle diese im Kampf für Presse- und Meinungsfreiheit spielen. Auch spricht sie die Rolle eines jeden Einzelnen an.

Den lesenswerten Artikel finden Sie hier