„Bin nur ein einfacher Arbeiter und Manga-Zeichner“

In unserer ‪‎Kolumne im Gießener Anzeiger hat Daniel Schneider im April über den Mangazeichner Kazuto Tatsuta geschrieben.

Mit Mitte 40 hätte Kazuto Tatsuta das Manga-Zeichnen beinahe an den Nagel gehängt. Zunächst nur um Geld zu verdienen, heuerte Tatsuta 2012 als Aufräumarbeiter auf dem ehemaligen AKW-Gelände in Fukushima an. Bald erkannte er allerdings das Potential seiner Erlebnisse dort und griff erneut zu Stift und Papier. Sein Manga „Reaktor 1F – Ein Bericht aus Fukushima“ machte ihn 2014 binnen kurzer Zeit zu einem der erfolgreichsten Mangaka Japans. Dass Kazuto Tatsuta jedoch ein Pseudonym ist und niemand das Gesicht des Zeichners kennt, ist ein Symptom der fragilen Lage der Meinungsfreiheit in Japan fünf Jahre nach der Katastrophe.

Den vollständigen Artikel gibt es auf der Seite des Gießener Anzeigers oder hier als PDF.