SPD-Bundesvorsitzender und hessischer Landes- und Fraktionsvorsitzender Thorsten Schäfer-Gümbel widmet Gefangenes Wort seine Facebook Aktion

Diese Woche widmet der SPD-Bundesvorsitzende und hessische Landes- und Fraktionsvorsitzende Thorsten Schäfer-Gümbel seine Facebook-Aktion für besonderes gesellschaftliches Engagement unserem Verein! Er begründet dies wie folgt: „Freie Meinungsäußerung ist ein Menschenrecht. Der Verein Gefangenes Wort setzt sich mit Aktionen für Meinungsfreiheit und für inhaftierte Autoren, Journalisten und Künstler ein. Dieses Engagement ist ein wichtiges Zeichen für Menschenrechte.”

Wir freuen uns sehr und bedanken uns ganz herzlich bei Thorsten Schäfer-Gümbel.

Mehr Infos über die Aktion findet ihr unter http://www.schaeferguembel.de/meldungen/39999/202779/Fuer-freie-Meinungsaeuszerung.html

Enoh Meyomesses afrikanische Liebeserklärung

Enoh Meyomesse„Ich kehrte zurück zu dir die hände sogleich in ketten oh land meiner geburt das so sehr ich liebe (…) oh MENSCHENRECHTE wo wart ihr als diese leute uns behandelten DERART“ – So schrieb der kamerunische Autor Enoh Meyomesse in seinem Werk “Gedichte eines Häftlings in Kondengui”.

Nun ist – pünktlich zu seiner gestrigen Ankunft in Darmstadt (wir berichteten davon) – sein neues Buch im Metropol Verlag erschienen. “Darmstadt. Eine afrikanische Liebeserklärung” heißt es und enthält eine Sammlung neuer Gedichte des Schriftstellers in deutscher wie französischer Sprache. Wir freuen uns sehr auf die Lektüre und empfehlen jedem Interessierten eine Bestellung beim Metropol Verlag: veitl@metropol-verlag.de

Gefangenes Wort wird Teil des startsocial-Programms

startsocialDie 100 Stipendiaten des startsocial-Programms stehen fest – und wir gehören dazu!

Jedes Jahr vergibt startsocial e.V. – unter der Schirmherrschaft von Angela Merkel – deutschlandweit 100 Stipendien an soziale Organisationen. Nachdem sich in diesem Jahr 300 gemeinnützige Vereine beworben hatten, wurde Gefangenes Wort ausgewählt, an dem viermonatigen Beratungsstipendium teilzunehmen. An Informationsabenden in verschiedensten Städten Deutschlands (München, Düsseldorf, Frankfurt…) werden wir die Möglichkeit haben Mitstipendiaten und Coaches kennenzulernen, uns zu vernetzen und bereits einiges über die zukünftigen Beratungen zu erfahren. Während der anschließenden Termine in unserem Beratungsstandort Heuchelheim zeigen uns Coaches aus Wirtschaft und sozialen Organisationen, wie wir unser Vereinskonzept optimieren und ausbauen können.

Wir freuen uns auf die Hinweise und Anregungen, die uns bei der Weiterentwicklung unseres Vereins sicherlich von Nutzen sein werden und sind sehr gespannt auf die Bekanntschaften und Kontakte, die uns das startsocial Programm ermöglichen wird.

Eine Liste aller weiteren Stipendiaten findet ihr unter https://www.startsocial.de/aktuelles/2015-09/die-stipendiaten-stehen-fest

Hermann Kesten-Preis 2015 für Verleger Madjid Mohit und Hermann Kesten-Förderpreis für Verein Gefangenes Wort e.V.

Wir gratulieren dem Verleger Madjid Mohit (Sujet-Verlag, Bremen), der dieses Jahr den Hermann Kesten-Preis des deutschen PEN-Zentrums erhält.

Erstmals verleiht der PEN auch den Hermann Kesten-Förderpreis. Unserem Verein kommt die Ehre zuteil als erste diese Auszeichnung zu erhalten! Wir freuen uns sehr darüber und danken dem deutschen PEN recht herzlich.

Link zur Pressemeldung

Unsere Ausstellung ab dem 24. Mai 2015 auch in Friedrichshafen

Unsere Ausstellung „Von Rebellen und Ketzern, Träumern und Tollköpfen. Zensur und Meinungsfreiheit weltweit“ wandert weiter. Vom 24. Mai bis 28. Juni 2015 wird die Ausstellung in der Erlöserkirche in Friedrichshafen zu sehen sein. Die Vernissage findet am 24. Mai um 10:45 Uhr statt. Im Südkurier ist ein Vorbericht erschienen, der hier nachgelesen werden kann.

Werbeplakat_Endversion Ausstellung in FriedrichshafenDie Meinungsfreiheit ist vielerorts gefährdet. Zuletzt haben sowohl der Terroranschlag auf „Charlie Hebdo“ als auch die Auspeitschung des saudischen Bloggers Raif Badawi auf tragische Weise deutlich gemacht, welche furchtbaren Konsequenzen es haben kann, wenn man sich mutig, offen und kritisch äußert.

Die Ausstellung „Von Rebellen und Ketzern, Träumern und Tollköpfen. Zensur und Meinungsfreiheit weltweit“ zeigt anhand historischer und aktueller Beispiele, wie sich das Recht auf freie Meinungsäußerung in Deutschland, Russland, China, Mexiko, Äthiopien, Ungarn und der Türkei entwickelt hat und in welcher Form es durch verschiedene Arten der Zensur eingeschränkt wurde und wird. Durch den Fokus auf verschiedene Länder und Regionen soll einerseits die Vielfalt der Entwicklungspfade veranschaulicht werden, andererseits sollen Gemeinsamkeiten und Unterschiede aufgezeigt werden.

Unsere Mitglieder

     Hintere Reihe von links: Jan Suberg, Lars Meuser, Anne Krege, Matthias Kremp, Julia Richter, Elena Müller und Benjamin Kling

Vordere Reihe von links: Michael Weise, Mirko Heuping, Mirka Jersch, Kathy Gareis und Leslie Kuhlmann.

Foto: Lisa Weber