DANKE an buch7.de für eine großartige Spende

Kennt ihr schon buch7.de ?buch7-Logo

Eine richtig gute Alternative zu diesem viel zu mächtigen Internetversandbuchhandel mit A… ;) Hier werden 75 % des Gewinns an soziale Projekte gespendet und die Vorschläge dafür kommen direkt von den Kunden.

Jetzt hatten auch wir das Glück vorgeschlagen zu werden und eine großes Spende von 1000 € für die Arbeit von Gefangenes Wort zu bekommen.

Dafür sagen wir herzlich DANKE an buch7.de !!

Bei Ling: Ausgewiesen. Über China. Übersetzt v. Karin Betz

Bei Ling_AusgewiesenBei Ling: Ausgewiesen. Über China
Im Westen hoch angesehen, im eigenen Land unerwünscht: Bei Ling – Verleger, Autor und Freund der Dissidenten Liu Xiaobo und Ai Weiwei – gibt in diesem autobiographischen Sachbuch Einblicke in die Mechanismen der chinesischen Staatsmacht, insbesondere der Zensur. Durch seine Arbeit als Verleger und Autor gerät er immer wieder ins Visier der Partei, 2000 wurde er von den chinesischen Sicherheitsbehörden verhaftet, weil er die regimekritische Literaturzeitschrift Tendenzen herausgegeben hatte; Susan Sontag und Günter Grass setzten sich erfolgreich für seine Freilassung ein. Nicht nur im eigenen Land will man ihm den Mund verbieten – von der Frankfurter Buchmesse wurde der Exilchinese 2009 als Podiumsgast zunächst ein-, dann auf Druck der offiziellen chinesischen Delegation wieder ausgeladen. In »Ausgewiesen« gibt Bei Ling Einblicke in den chinesischen literarischen Untergrund, erzählt von seiner Zeit in Gefangenschaft und davon, wie es ist, keinen heimatlichen Boden betreten zu dürfen.

Suhrkamp
19,95 €

Zekarias Kebraeb: Hoffnung im Herzen, Freiheit im Sinn: Vier Jahre auf der Flucht nach Deutschland. Aufgeschrieben von Marianne Moesle

Kebraeb_Hoffnung im Herzen, Freiheit im SinnEritreas Jugend kennt keine Zukunft: Mit Bussen werden die Abiturienten direkt nach der Zeugnisausgabe ins Militärlager gebracht, um dort unter Drill und Folter zu zerbrechen. Um dem zu entgehen, gibt es für den 17-jährigen Zekarias Kebraeb nur einen Ausweg: die Flucht nach Europa. Vier Jahre dauert der Höllentrip, den Zekarias nur knapp überlebt. Er erleidet Hunger, Durst und Elend auf seinem Weg durch den afrikanischen Busch, die Sahara und übers Mittelmeer. In Italien angekommen, wähnt er sich am Ziel. Doch er stößt auf Ablehnung und Widerstand durch Polizei und Behörden. Wieder muss er fliehen, und der Wunsch, ein normales Leben in Freiheit zu führen, rückt abermals in weite Ferne.

Bastei Lübbe
8,99 €

Enoh Meyomesse: Gedichte des Häftlings in Kondengui

Mit begleitenden Kommentaren von Jürgen Strasser, Philo Ikonya und Patrice Nganang.
Aus dem Französischen übersetzt von Jürgen Strasser.

Der Gedichtband des kamerunischen Schriftstellers und politischen Aktivisten Enoh Meyomesse ist während seiner Haft im berüchtigten Kondengui Gefängnis entstanden. Das Buch ist ein erschütterndes Dokument aus diesem Gefängnis – die Insassen bekommen bloß einmal täglich zu essen, die sanitären Anlagen sind dürftig. Mit Folter und Schutzgelderpressungen wird versucht, den Inhaftierten Geständnisse zu entreißen. Die Behörden missbrauchen das Strafrechtssystem, um Oppositionelle, MenschenrechtsaktivistInnen oder kritische JournalistInnen mundtot zu machen oder gegen Homosexuelle vorzugehen.

Löcker Verlag
19,80 €

Pinar Selek: Frau im Exil

In ihrem neuesten Buch blickt Pınar Selek auf eine Geschichte von fünfzehn Jahren juristischer Willkür zurück, der sie bis heute ausgesetzt ist. In diesem Essayband erzählt sie, was es bedeutet, im Exil zu leben, ohne Freunde und Familie und auch weit weg von der Heimat zu sein, nach der sie sich sehnt. Auf sehr berührende Weise beschreibt Pınar Selek, wie es sich anfühlt, nicht mehr selbst bestimmen zu können, wo man leben will.
Wir von Gefangenes Wort freuen uns sehr über das Erscheinen dieses Buches, insbesondere deshalb, da wir die Drucklegung dieses Werks finanziell unterstützt haben.

 

Orlanda Verlag
8,00 €

Zeitschrift “Literatur und Kritik”, aktuelles Heft: “Zensur” März 2013 Nr. 471/472

Das aktuelle Heft der Zeitschrift Literatur und Kritik hat sein Dossier dieses Mal den vielen Gesichtern der Zensur gewidmet. Der Autor und Übersetzer Martin Pollack, Kurator des Schwerpunkts der Leipziger Buchmesse, hat Autoren aus Belarus, der Ukraine und Polen versammelt, um ein altes Phänomen zu diskutieren, das immer neue Probleme aufwirft: die Zensur. Wie im vorigen Jahr, als Pollack mit einem jungen Übersetzerteam in “Literatur und Kritik” die neueste Literatur aus Belarus vorstellte, ist auch dieses Dossier dem aktuellen Hauptthema der Leipziger Buchmesse gewidmet.

Larissa Bender (Hg.): Syrien. Der schwierige Weg in die Freiheit

Mit Beiträgen von Omar Alasaad, Ivesa Lübben, Ahmad Hissou, Khawla Dunia, Gabriela Keller, Amer Mattar, Rami Nakhla, Omar Kaddour, Norbert Mattes, Salam Kawakibi, Samar Yazbek, Carsten Wieland, Rosa Yassin Hassan, Kristin Helberg, Yassin Al Haj Saleh, Mouaffaq Nyrabia, Michal Shammas, Friederike Stolleis und einem Ausblick von Volker Perthes.

 

 

 

 

 

 

 

 

Dietz-Verlag

14,90 €