Februar-Artikel unserer Kolumne im Gießener Anzeiger erschienen!

Die aktuelle Kolumne im Februar dreht sich um den kubanischen Schriftsteller Ángel Santiesteban, der zum Unrechtsregime ein besonders komplexes Verhältnis hatte. Daniel Schneider beschreibt diese wechselvolle Beziehung zwischen Schriftsteller und Diktatur, die mit einer positiven Haltung begann und schließlich in Publikationsverboten, Drohungen und einer Haftstrafe endete. Hier geht es zum Text.

Bei Besuch im Gefängnis selbst verhaftet

nguyen-ngoc-nhu-quynhVietnamesische Bloggerin Nguyen Ngoc Nhu Quynh wurde wegen ihrem Einsatz für Menschenrechte der „Propaganda“ gegen den Staat bezichtigt.

Lena Frewer berichtet in unserer monatlichen Kolumne im Gießener Anzeiger über das Schicksal der vietnamesischen Bloggerin.
Nguyen Ngoc Nhu Quynh begann ihren ersten Blog im Jahr 2006 unter dem Pseudonym “Me Nam” (“Mutter Pilz”). Die Verweigerung medizinischer Behandlung sozial benachteiligter Menschen in einem Krankenhaus nahm sie zum Anlass, auf Missstände der Menschenrechtslage in Vietnam aufmerksam zu machen. Die thematischen Schwerpunkte ihrer Texte liegen seither vor allem auf Sozialpolitik, Ökologie, Menschenrechtsverletzungen sowie der Korruption in ihrem Heimatland.

Den ganzen Artikel finden Sie hier auf der Seite des Gießener Anzeigers.

Hoffnung auf Meinungs- und Pressefreiheit im Iran noch weit von der Erfüllung entfernt.

Golrokh-Ebrahimi-Iraee-1In unserer November Kolumne im Gießener Anzeiger berichtet Madelyn Rittner über die iranische Autorin und Aktivistin Golrokh Ebrahimi Iraee, die aufgrund einer verschriftlichten Kritik an der Praktik des Steinigens zu sechs Jahren Haft verurteilt wurde. Auch ihren Mann, den Menschenrechtsaktivisten Arash Sadeghi, verurteilte das Gericht wegen Propaganda- und Konspirationsvorwürfen zu 19 Jahren Haft. Durch einen Hungerstreik konnte dieser eine kurzzeitige Haftentlassung Iraees bewirken. Am 22. Januar 2017 wurde die Schriftstellerin jedoch erneut festgenommen.

Der ganze Artikel lässt sich hier nachlesen.

“Habe nichts, wenn mir meine Arbeit weggenommen wird”

© Gefangenes Wort

© Gefangenes Wort

In unserer monatlichen Kolumne im Gießener Anzeiger berichtet Michael Weise über den kurdisch-alevitischen Schriftsteller Aziz Tunç. Seit der Verhaftungswelle im Zuge des gescheiterten Militärputschs im Juli 2016 ist er zum zweiten Mal in seinem Leben auf der Flucht. Zur Zeit lebt er in einem Asylbewerberheim in Hanau. Die permanente Angst bleibt.

Hier gehts zum Artikel auf der Seite des Gießener Anzeigers.

Für die Vielfalt der Sprachen

Foto: Daniel A. Anderson/University Communication

Foto: Daniel A. Anderson/University Communication

In der April-Ausgabe unserer Kolumne im Gießener Anzeiger berichtet Sergej Gil über den kenianischen Autor Ngugi wa Thiong’o. Der kenianische Autor, Professor in Englisch und Komparativer Literatur an der University of California in Irvine, hat seine Werke ursprünglich in englischer Sprache geschrieben. Erst spät ist ihm die Erkenntnis gekommen, welche Wichtigkeit es hat, in seiner eigenen Muttersprache zu schreiben. Fortan schrieb er nur noch in Kikuyu und Kiswahili. Dieser Beschluss konfrontierte ihn jedoch erst mit der Erkenntnis, welchen Herausforderungen er sich damit stellen muss. Den kompletten Artikel kann man auf der Webseite des Gießener Anzeigers lesen.

Askarow nach Bericht über gewalttätige ethnische Unruhen zu jahrelanger Haft verurteilt

Elena Müller berichtet diesen Monat in unserer Kolumne über den kirgisischen Journalisten und Menschenrechtsaktivisten Asimschon Askarow, dem seit seiner Festnahme im September 2010 kein fairer Prozess gemacht wurde.Azimzhan_Askarov
Der Vorwurf: “Beihilfe in einem Mordfall und Anstachelung zum Hass”…

Hier geht es zum Artikel des Gießener Anzeigers.

Aserbaidschan: “Unverhohlene Repressalien gegen unabhängige Journalisten”

Lisa Weise geht in ihrem Artikel einerseits auf die Drangsalierungen ein, denen der Fotojournalist und Videoblogger Mehman Huseynov in Aserbaidschan ausgesetzt ist. Andererseits schildert sie das bedrückende Schicksal des Autors Rashad Ramazano, der in einem aserbaidschanischen Gefängnis inhaftiert ist und dessen Gesundheitszustand kritisch ist.Hier finden Sie Lesen Sie hier den ganzen Artikel.

Der internationale PEN ruft Im Fall des Autors Ramazano dazu auf Protestbriefe an die Regierung zu schreiben sowie Briefe zur Ermutigung an Ramazano ins Gefängnis. Adressen und weiter Informationen finden Sie hier beim internationalen PEN.

Auch der deutsche PEN hat einige Informationen sowie die Adresse der aserbaischanischen Botschaft auf seine Homepage gestellt.

Todesstrafe für Kritik an Missständen

In unserer ersten Kolumne des neuen Jahres berichtet Daniel Schneider über den mauretanischen Blogger Mohamed Cheikh Ould Mkhaitir, der seit 3 Jahren inhaftiert ist.
Sein Fall erinnert an den Blogger Raif Badawi mit einem entscheidenden Unterschied… Hier geht es zum Artikel auf der Homepage des Gießener Anzeigers.

„Vehement gegen Kurs von Präsident Erdogan gestellt“

can_dündarVor mehr als einem Jahr haben wir an dieser Stelle über Can Dündar berichtet. Damals deutete sich bereits an, dass dem türkischen Schriftsteller und Journalisten erneut juristische Sanktionen drohten. Hintergrund: Ein Bericht von Mai 2015 in der türkischen Tageszeitung Cumhuriyet, in dem Dündar zusammen mit dem Leiter des Hauptstadtbüros, Erdem Gül, Belege für mögliche Waffenlieferungen der Türkei an syrische Extremisten veröffentlichte. Videos und Fotos sollten dokumentieren, dass der türkische Geheimdienst MIT im Sommer 2014 Waffen an Extremisten in Syrien lieferte. Präsident Recep Tayyip Erdogan drohte nach Veröffentlichung des Berichts, dass die Verfasser hierfür einen hohen Preis zahlen würden.

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Ägyptischer Fotograf Mahmud Abu Seid sitzt seit über drei Jahren im Gefängnis

Verhaftet. Der Fotograf Shawkan im Mai 2015 in Kairo - dpa

Verhaftet. Der Fotograf Shawkan im Mai 2015 in Kairo. Foto: dpa

Die Bilder des ägyptischen Fotografen Mahmud Abu Seid, genannt Shawkan, erzählen vom Wunsch der Ägypter nach Freiheit und Frieden in ihrem Land, zeigen aber auch politische Demonstrationen für soziale Gerechtigkeit und gegen Hunger. Leslie Kuhlmann schildert in der Oktober-Kolumne anschaulich, welche Wirkmacht Shawkans Bilder entfalten und welche Konsequenzen er dafür erdulden muss.