Projekt “Gießen – Stadt der Zuflucht” unterstützen

„Gefangenes Wort“ engagiert sich mit Lektüreverkauf auch für verfolgte Autoren

21.11.2013 – GIESSEN

(olz). „Ich bin begeistert von den jungen Studenten, die sich für gefangene Schriftsteller einsetzen“, sagte Oberbürgermeisterin Dietlind Grabe-Bolz bei ihrem Besuch des Bücherflohmarktes des aus einer Studenteninitiative hervorgegangenen Vereins „Gefangenes Wort“ im Rathaus. Von Mittwoch bis Samstag hatte der Verein bereits zum fünften Mal anlässlich des „Writers-in-Prison-Day“ seinen Flohmarkt veranstaltet. Weiterlesen

Gefangenes Wort bittet um Bücherspenden

GIESSEN (olz). Es ist wieder soweit: Auch in diesem Jahr veranstaltet der Verein „Gefangenes Wort e.V.“ anlässlich des „Writers-in-Prison-Days 2013“ einen Bücherflohmarkt für wohltätige Zwecke. Unterstützt werden Journalisten, Schriftsteller und Künstler weltweit, die zu Unrecht verfolgt, inhaftiert und sogar ermordet werden, weil sie in friedlicher Form für das Recht auf freie Meinungsäußerung eintreten. Der Verein „Gefangenes Wort“ bittet alle Bürger aus Gießen und Umgebung, die Arbeit mit Bücherspenden zu unterstützen. Weiterlesen

Texte aus dem Exil

Tschetschenischer Autor Adam Guzuev liest auf Einladung des Vereins “Gefangenes Wort”

GIESSEN (olz). “Nicht Bücher lehren, sondern das Leben”,  sagte der aus Tschetschenien stammende Autor Adam Guzuev am Donnerstag abend im Cafe Zeit-los. Auf Einladung des Vereins “Gefangenes Wort”, des PEN-Zentrums Deutschland und des Germanistikseminars “Engagierte Literatur und ihre Vermittlung” der Justus-Liebig-Universität Gießen war er nach Gießen gekommen, um aus seinem Werk vorzutragen.
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Repressalien und Berufsverbot

GERMANISTIKSEMINAR Studierende der JLU stellen „Engagierte Literatur und ihre Vermittlung“ vor

(olz). Zu einer Lesung mit dem tschetschenischen Autor Adam Guzuev laden der Verein „Gefangenes Wort“, das PEN-Zentrum Deutschland und Studierende des Germanistikseminars „Engagierte Literatur und ihre Vermittlung“ der Justus-Liebig-Universität (JLU) am 20. Juni um 19 Uhr ins „Café Zeitlos“ in der Bahnhofstraße ein.
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Musik als beliebte „Einstiegsdroge“

RECHTSEXTREMISMUS Gewerkschafter Sascha Schmidt spricht bei Infoabend über „extrem rechte Erlebniswelten“

(olz). „Die Verengung auf freie Kameradschaften und die NPD erklärt nicht, wie Jugendliche in rechte Kreise geraten. Es gilt den Fokus zu erweitern“, sagte DGB-Jugendreferent Sascha Schmidt in der Volksbank Mittelhessen. Sein Vortrag „Extrem rechte Erlebniswelten in Stadt und Land Gießen“ vor rund 100 Gästen war Teil der Diskussions- und Informationsveranstaltung „Die extreme Rechte im Landkreis Gießen“, zu der die Initiative „GI ist bunt – Für eine Region ohne Rechtsextremismus“ geladen hatte.
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Rock für Autoren

MEINUNGSFREIHEIT -  “Gefangenes Wort” organisiert Konzert

GIESSEN (olz). Der Verein “Gefangenes Wort”, der sich für weltweit verfolgte
Autoren und Journalisten engagiert, kann nicht nur Bücherflohmarkt. Oder
Lesung. Auch die im vergangenen Jahr gestartete Konzertreihe “NixTapes”
dient dem guten Vereinszweck und am Donnerstagabend ist es wieder soweit.
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Große Freude über “famoses Ergebnis”

“Gefangenes Wort”: Bücherflohmarkt bringt 3825 Euro

GIESSEN (olz). “Ich hätte im Traum nicht gedacht, dass wir das Vorjahresergebnis noch mal toppen können”, erklärte Kathy Gareis im Rückblick auf den Bücherflohmarktdes Vereins, der am Donnerstag zu Ende ging. An den vier Tagen des Marktes, der am Montag und Dienstag im Rathaus und am Mittwoch und Donnerstag im Philosophikum I geöffnet war, sind insgesamt 3372 Bücher verkauft und 3825 Euro eingenommen worden.
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Helfen statt nur zu reden

Der studentische Verein „GefangenesWort“ aus Gießen unterstützt verfolgte Autoren

Von Fabian Scheuermann

Wer lesen will“, so drückte es die Schriftstellerin Katja Behrens einmal aus, „muss dafür kämpfen, dass andere schreiben dürfen.“ Während es hierzulande selbstverständlich ist, seine Meinung in Wort und Bild festzuhalten, leben anderswo Schriftsteller und Journalisten in ständiger Angst vor Verfolgung und Repression. Laut der Nichtregierungsorganisation Freedom House existierten 2011 in zwei Dritteln aller Staaten Einschränkungen bei der Meinungs- und Pressefreiheit. „Dieses Problem wollen wir in
Gießen publik machen“, sagt Michael Weise von der Initiative „Gefangenes
Wort“. Seit vier Jahren setzt sich die auf mittlerweile rund ein Dutzend Mitstreiter gewachsene Studentengruppe für die Rechte verfolgter Autoren ein – vor allem in Form von Öffentlichkeitsarbeit.

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Gießen soll für verfolgte Autoren „Stadt der Zuflucht“ werden

GIESSEN (olz). Gleich vier Ziele verfolgt der Verein „Gefangenes
Wort“ mit seinem Bücherflohmarkt, der am 26. und 27. November
im Pausenraum im Rathaus und am 28. und 29. November im
Foyer des Philosophikum I jeweils ab 9 Uhr seine Pforten öffnet.
Denn neben der finanziellen Unterstützung des ursprünglich aus
Ghana stammenden Autors und Sozialwissenschaftlers Issah
Tikumah wollen die Mitglieder auch auf den Umgang mit der
Meinungs- und Pressefreiheit in der Türkei hinweisen und den
türkischen Schriftsteller und Menschenrechtsanwalt Muharrem
Erbey fördern.

Lesen Sie hier mehr zur Vereinsgründung

„Die Menschen werden massenweise ermordet“

(olz). „Die Bilder in Syrien sind mit den Bildern des Ersten oder
Zweiten Weltkriegs zu vergleichen. Es ist alles kaputt. Die
Menschen werden massenweise ermordet“, sagt Amer Matar.
Auf Einladung der studentischen Initiative „Gefangenes Wort“
war der syrische Journalist, der als Stipendiat des „Writers in
Exile“-Programms des PEN mittlerweile im Exil in München lebt,
zu Lesung und Gespräch ins Café Giramondi gekommen. Vor
rund 30 Zuhörern berichtete er aus seinem Heimatland und von
seiner persönlichen Situation.

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Verstöße gegen Pressefreiheit im Visier

Seinen Verfolgern von der nigerianischen Polizei ist der ursprünglich aus Ghana stammende Autor und Sozialwissenschaftler Issah Tikumah zwar geradeso entkommen. Doch mit dem Asyl im afrikanischen Inselstaat Kap Verde sind die Probleme des Afrikaners keinesfalls gelöst. Grund genug für die Initiative „Gefangenes Wort“, den inzwischen bereits traditionellen Bücherflohmarkt, der von 26. bis 29. November stattfindet, Tikumah zu widmen. Bücherspenden werden ab sofort angenommen.

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Für das Recht auf freie Meinungsäußerung

Studenten verteilen Bücher zum »Welttag des Buches«
Wer am Montagmittag auf dem Seltersweg unterwegs war, der konnte auffallend vielen Menschen begegnen, die ein Buch mit sich herumtrugen. Die Initiative »Gefangenes Wort« machte mit Buchgeschenken auf den »Welttag des Buches« aufmerksam. Weiterlesen

Werkstattgespräch mit Schriftstellerin Katja Behrens

GIESSEN. Weißrussland nach der Präsidentschaftswahl im Dezember 2010. Weil er sich an einer Demonstration gegen die Regierung von Präsident Alexander Lukaschenko beteiligt hat, wurde der Journalist und Regimekritiker Dzimitry Bandarenka zu zwei Jahren Strafkolonie verurteilt. Mit seinem Schicksal steht Bandarenka nicht allein, denn weltweit sind Schriftsteller und Publizisten gerade wegen ihrer Tätigkeit Repressalien ausgesetzt. Um verfolgten Autoren zu helfen, hat sich 2008 die studentische Initiative „Gefangenes Wort“ gegründet, die zu diesem Zweck seit 2009 regelmäßig unter anderem Bücherflohmärkte veranstaltet und die Erlöse des Marktes im vergangenen Jahr Bandarenka zukommen lässt.

Bericht Behrens 10.02.2012