Entzug der Akkreditierung einiger G20-Journalisten

32 Journalisten, welche am G20-Gipfel vertreten waren, wurde nun nachträglich die Akkreditierung entzogen. Mehrere Medien berichteten im Laufe des Tages über eine sogenannte Schwarze Liste, die bei der auf dem G20-Gipfel vertretenen Polizei zu sehen war. Nach Informationen der ARD sollen 80 Namen angeblich kontrollbedürftiger Personen darauf gestanden haben. 32 von Ihnen soll das BKA nun die zuvor erteilte Akkreditierung entzogen haben, so der Regierungssprecher Steffen Seibert. Nach Seibert sollen Sicherheitsbedenken die Ursache sein. Der Fotograf Björn Kietzmann berichtet im Gespräch mit der Tagesschau, dass er die genaue Ursache für dieses Vorgehen nicht kenne. Die einzige Konstante sehe er darin, dass die betroffenen Journalisten zuvor über die Türkei berichtet haben.

Die “Schwarzen Listen”, welche die Polizei vermutlich zur Identifizierung kontrollbedürftiger Personen bei sich hatte, waren für jederman leicht einsehbar. Dieses Verhalten wird von Datenschützern kritisiert.