Schuldspruch fühlte sich an wie Schlag ins Gesicht

gihoch_0410_peter-greste.jpgIn diesem Monat berichtet Lisa Weise in unserer Kolumne im Gießener Anzeiger über den australischen Journalisten Peter Greste, der zu einer siebenjährigen Haftstrafe verurteilt wurde, weil er für den Sender Al-Jazeera über die Demonstrationen in Ägypten berichten wollte.

Der 49-Jährige arbeitete schon für die BBC in Afghanistan, Mexiko und Argentinien und war als freiberuflicher Journalist in verschiedenen Ländern Afrikas tätig. Während seines Aufenthaltes in Ägypten Ende Dezember 2013 drangen zivile Fahnder des Innenministeriums in sein Hotelzimmer ein und sperrten ihn und seine Kollegen in winzige Gefängniszellen. Die Regierung beschuldigte sie, mit gezielt falscher Berichterstattung das Ansehen des Staates gefährdet und eine terroristische Organisation unterstützt zu haben. Am 23. Juni 2014 wurden Greste und sein kanadisch-ägyptischer Kollege Mohamed Adel Fahm zu sieben Jahren Haft verurteilt, ein weiterer Mitarbeiter zu zehn Jahren Haft.

Den vollständigen Artikel gibt es auf der Website des Gießener Anzeigers oder hier als pdf-Datei.