Aserbaidschan: “Unverhohlene Repressalien gegen unabhängige Journalisten”

Lisa Weise geht in ihrem Artikel einerseits auf die Drangsalierungen ein, denen der Fotojournalist und Videoblogger Mehman Huseynov in Aserbaidschan ausgesetzt ist. Andererseits schildert sie das bedrückende Schicksal des Autors Rashad Ramazano, der in einem aserbaidschanischen Gefängnis inhaftiert ist und dessen Gesundheitszustand kritisch ist.Hier finden Sie Lesen Sie hier den ganzen Artikel.

Der internationale PEN ruft Im Fall des Autors Ramazano dazu auf Protestbriefe an die Regierung zu schreiben sowie Briefe zur Ermutigung an Ramazano ins Gefängnis. Adressen und weiter Informationen finden Sie hier beim internationalen PEN.

Auch der deutsche PEN hat einige Informationen sowie die Adresse der aserbaischanischen Botschaft auf seine Homepage gestellt.

Leben voller Panik und Isolation

Immer am ersten Samstag des Monats erscheint unsere Kolumne im Gießener Anzeiger. Diesmal berichtet Sergej Gil über die aserbaidschanische Journalistin Shahla Sultanova, die für Menschenrechte und Pressefreiheit in ihrem Land kämpft.

Seit dem 20. Mai lebt sie allerdings für ein Jahr in Darmstadt, da sie die aktuelle Stipendiatin des Elsbeth-Wolffheim-Literaturstipendiums ist, das zusammen von der Stadt Darmstadt und dem PEN-Zentrum Deutschland vergeben wird.

Shahla SultanovaDen Artikel können Sie entweder direkt beim Gießener Anzeiger lesen oder hier als pdf-Datei.

Eurovision Song Contest in Baku/Aserbaidschan

Der diesjährige Eurovision Song Contest findet zum ersten Mail in der Hauptstadt des Aserbaidschan, Baku, statt. Bei der Berichterstattung über das Land sparen insbesondere wirkmächtige Massenmedien wie das ZDF oder Pro 7 die äußerst schwierige Lage der Menschenrechte aus. Gerade die Meinungsfreiheit wird in diesem autoritär regierten Land rigide unterdrückt, regimekritische Blogger und Journalisten verfolgt. Bei aller Freude über das Event sollte der kritische Blick auf die Situation der aserbaidschanischen Bevölkerung nicht unterbleiben. Vielmehr sollte die Chance genutzt werden, große Teile der europäischen Bürger über die Nöte der verfolgten und unterdrückten Aserbaidschaner zu informieren und sich für die Freiheit des Wortes und die Einhaltung der Menschenrechte einzusetzen. Wer sich genauer über die Lage im Aserbaidschan informieren möchte, kann dies über folgende Links tun:

http://www.amnesty.de/2012/1/20/eurovision-song-contest-2012-wettbewerb-fuer-die-meinungsfreiheit

http://www.spiegel.de/kultur/tv/0,1518,815249,00.html

http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/thema/1679476/