„Afrikanisches Nordkorea“ foltert Kritiker

In unserer monatlich erscheinenden Kolumne berichtet Leslie Kuhlmann in diesem MonatEritrea1 über Amanuel Asrat.Wobei es, genauer gesagt, nicht wirklich etwas über den Journalisten, Dichter und Songwriter, der seit 2001 in Eritrea inhaftiert ist, zu berichten gibt…

Warum das so ist, lesen Sie am Besten direkt unter diesem Link.

Zekarias Kebraeb: Hoffnung im Herzen, Freiheit im Sinn: Vier Jahre auf der Flucht nach Deutschland. Aufgeschrieben von Marianne Moesle

Kebraeb_Hoffnung im Herzen, Freiheit im SinnEritreas Jugend kennt keine Zukunft: Mit Bussen werden die Abiturienten direkt nach der Zeugnisausgabe ins Militärlager gebracht, um dort unter Drill und Folter zu zerbrechen. Um dem zu entgehen, gibt es für den 17-jährigen Zekarias Kebraeb nur einen Ausweg: die Flucht nach Europa. Vier Jahre dauert der Höllentrip, den Zekarias nur knapp überlebt. Er erleidet Hunger, Durst und Elend auf seinem Weg durch den afrikanischen Busch, die Sahara und übers Mittelmeer. In Italien angekommen, wähnt er sich am Ziel. Doch er stößt auf Ablehnung und Widerstand durch Polizei und Behörden. Wieder muss er fliehen, und der Wunsch, ein normales Leben in Freiheit zu führen, rückt abermals in weite Ferne.

Bastei Lübbe
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“Eines der größten Gefängnisse für Journalisten weltweit”

Der schwedisch-eritreische Journalist Dawit Isaak sitzt seit 2001 ohne Anklage oder Verurteilung in Haft – Gesundheitlicher Zustand kritisch

GIESSEN (red). Auf die Bedrohung und Verfolgung von Schriftstellern und Journalisten wollen Studierende der Justus-Liebig-Universität (JLU) aufmerksam machen. Deshalb haben die jungen Leute im Jahr 2008 die Initiative „Gefangenes Wort“ gegründet, die sich mittlerweile zu einem Verein weiterentwickelt hat. Um noch intensiver auf Einzelschicksale hinzuweisen, kooperiert der Gießener Anzeiger mit dem Verein und stellt jeweils zu Beginn des Monats einen Fall auf der Hochschulseite vor. Diesmal berichtet Lisa Weise über den schwedisch-eritreischen Journalisten Dawit Isaak.