Internationaler Tag der Pressefreiheit

Der Welttag der Pressefreiheit 

am heutigen 3. Mai dient dazu, die Bürgerinnen und Bürger über Einschränkungen und schwerwiegende Missachtungen der Freiheit der Presse zu informieren. In Dutzenden von Ländern auf der ganzen Welt werden Veröffentlichungen zensiert, Journalisten, Redakteure und Verleger drangsaliert, angegriffen, inhaftiert oder sogar getötet, weil sie friedlich von ihrem Recht auf freie Meinungsäußerung und dem Recht der Pressefreiheit Gebrauch machen.

Der Tag dient auch als Appell an die Regierungen, ihren Verpflichtungen zur Pressefreiheit nachzukommen, als ein Moment der Reflexion für Medienschaffende in Fragen der Freiheit und Ethik, und als Unterstützung für Medienschaffende, die in Ausübung ihrer Aufgaben und Rechte in einem nicht hinzunehmenden Maße eingeschränkt und mundtot zu machen versucht werden. So ist der Welttag der Pressefreiheit auch ein Tag des Gedenkens für die Journalistinnen und Journalisten, die ihr Leben in der Ausübung ihres Berufes verloren haben.

Der Guillermo Cano-Preis für Pressefreiheit geht dieses Jahr an den aserbaidschanischen Journalisten und Menschenrechtsaktivisten Eynulla Fatullayev. Der 35-Jährige ist ehemaliger Chefredakteur und Gründer der unabhängigen russischsprachigen Wochenzeitung “Realny Azerbaijan” und der aserbaidschanischen Tageszeitung “Gundalik Azarbaycan”. Der Guillermo Cano-Preis der UNESCO wird seit 1997 jährlich für besondere Verdienste um die Pressefreiheit vergeben.

Mehr Informationen finden Sie auf der Seite der UNESCO.