Mit Schreibverbot belegt und fast zu Tode gefoltert (Lauterbacher Anzeiger)

Studentische Initiative “Gefangenes Wort” macht zum Gedenktag für inhaftierte Schriftsteller auf Schicksale aufmerksam – Lesung mit Dirk Sager

(klf). Rinchen Sangpo Geshe war 32 Jahre alt, als er von chinesischen Polizisten in einen unterirdischen Keller verschleppt wurde, wo er wochenlang gefangen gehalten und gefoltert wurde. Vor den Augen des tibetischen Mönches und Schriftstellers verbrannten die Sicherheitsbeamten sein Tagebuch und seine Manuskripte, verboten ihm jemals wieder zu schreiben. Der Mönch, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, an die Geschichte und Kultur Tibets zu erinnern, floh in die Berge. Bis heute hält er sich versteckt, leidet aber noch immer unter den Folgen der Folter, wegen der er manchmal tagelang seine Beine nicht benutzen kann.

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Überwacht, bedroht, gefoltert und ermordet (Gießener Anzeiger)

Studierende der JLU machen auf Schicksale verfolgter Autoren aufmerksam – Bücherflohmarkt im Phil I für PEN-Organisation “Writers in prison” GIESSEN (fod). Die Freiheit der Worte ist ein hohes Gut. Doch in vielen Ländern der Erde wird das Grundrecht auf freie Meinungsäußerung mit Füßen getreten.

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Gefangenes Wort kämpft für den iranischen Journalisten Zeidabadi (Gießener Anzeiger)

Initiative „Gefangenes Wort“ kämpft für iranischen Journalisten Ahmad Zeidabadi

GIESSEN (fod). Ahmad Zeidabadi ist Journalist im Iran und setzt sich seit Jahren für staatliche Reformen und eine Verbesserung der Menschenrechtssituation ein. Hierfür wie auch für seine Beteiligung an den Massenprotesten auf Teherans Straßen verbüßt der 45-Jährige nun eine sechsjährige Haftstrafe, noch dazu wurde er zu fünf Jahren Verbannung ins Exil und einem lebenslangen Schreibverbot in seinem Heimatland verurteilt. Als die in der Initiative „Gefangenes Wort“ engagierten Studierenden der Justus-Liebig-Universität (JLU) davon hörten, war ihnen sofort klar: Zeidabadi muss geholfen werden.
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Gießener Studenten setzen sich für Freilassung des kubanischen Regimekritikers González ein (Gießener Anzeiger)

Artikel aus dem Gießener Anzeiger vom 21.07.2010:

Gießener Studenten setzen sich für Freilassung des kubanischen Regimekritikers González ein

Stefanie Füchter und Manuel Emmerich sind zwei der Gruppe Gießener Germanistik-Studierender, die sich erfolgreich für die Freilassung des Kubaners Normando Hernández González eingesetzt haben. Fotos: Docter

GIESSEN (fod). Über sieben Jahre musste er unter schlimmsten Haftbedingungen in einem kubanischen Gefängnis verbringen. Wurde von Wächtern und Mitinsassen misshandelt, zog sich Herz-, Magen- und Darmerkrankungen zu und saß zeitweise sogar mit psychisch kranken Schwerverbrechern in einer Zelle. Doch dieses Martyrium hat Normando Hernández González nun hinter sich. Mitte vergangener Woche nämlich wurde der 40-jährige Regimekritiker und Journalist auf Kuba aus der Haft entlassen und durfte nach Spanien ausfliegen. Einen großen Anteil daran hat eine Gruppe von 15 Studierenden des Instituts für Germanistik der Justus-Liebig-Universität (JLU), die sich mit Veranstaltungen für seine Freilassung eingesetzt, Geld und Unterschriften gesammelt hatte.

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