Ergebnis des diesjährigen Bücherflohmarkts

Processed with VSCOcam with p5 presetDieses Jahr konnten wir mit dem Bücherflohmarkt im Philosophikum I wieder ein tolles Ergebnis erzielen. An den zwei Tagen haben wir 1921 Bücher verkauft. Die dadurch eingenommenen 2692,16 € kommen dem usbekischen Schriftsteller Salijon Abdurakhmanov zugute. Wir haben uns auch sehr über die 190 Unterschriften für die Freilassung Abdurakhmanovs gefreut.

Mehr über Salijon Abdurakhmanovs Situation erfahrt in unserer Kolumne im Gießener Anzeiger .

Drogen als Vorwand? Usbekische Behörden halten kritischen Journalisten seit sieben Jahren fest

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Madelyn Rittner und Julia Richter berichten in unserer jüngsten Kolumne im „Gießener Anzeiger“ über den usbekischen Journalisten Salijon Abdurakhmanov, der bis vor sieben Jahren immer wieder über Korruption und Menschenrechtsverletzungen in seinem Land berichtet hatte. 2008 wurde er an der turkmenischen Grenze verhaftet, als die Polizei Drogen in seinem Auto fand. Seitdem sitzt er im Gefängnis. Die fadenscheinige Begründung: Abdurakhmanov soll mit den Drogen Geschäfte gemacht haben. Bis heute gehen Menschenrechtsorganisationen wie Human Rights Watch und PEN von einer politisch motivierten Aktion der usbekischen Behörden aus.

Den vollständigen Artikel gibt es auf der Seite des Gießener Anzeigers. Weiterführende Informationen finden Sie außerdem auf der Hompage von Human Rights Watch sowie auf der Website des PEN America.

Bücherflohmarkt im November

FB_bookfairAuch diesen November veranstalten wir wieder unseren jährlichen Bücherflohmarkt im Foyer des Philosophikum I (Otto-Behagel-Str. 10a). Am 3. und 4. November gibt es wie gewohnt Romane, Krimis, Kinder- und Jugendliteratur, Fach- und Sachbücher sowie internationale Literatur zu günstigen Preisen.

Mit dem Erlös wird der usbekische Journalist Salijon Abdurakhmanov unterstützt, der wegen vermeintlichen Drogenbesitzes seit nunmehr sieben Jahren inhaftiert ist. Im November 2014 wurde Salijon Abdurakhmanow mit dem Johann-Philipp-Palm-Preis ausgezeichnet, den er aufgrund der Inhaftierung nicht persönlich entgegen nehmen konnte. Der Preis würdigt Menschen und Institutionen, die „in herausragender Weise ein Beispiel für persönlichen oder institutionellen Einsatz zur ungehinderten Verwirklichung von Meinungs- und Pressefreiheit geben.“

Bücherspenden werden im Oktober während der Öffnungszeiten des LZG (Montag und Donnerstag von 10-14 Uhr und Dienstag von 15-19 Uhr) und zusätzlich am Samstag, 31.10.2015 von 10-12 Uhr dankend entgegen genommen.