Neue Kolumne über Oleg Senzow im Gießener Anzeiger

Die diesmonatige Kolumne im Gießener Anzeiger handelt vom Regisseur und Aktivisten Oleg Senzow anlässlich der Veröffentlichung seiner biografischen Textkollektion “Leben.Geschichten”. Der Ukrainer wurde wegen angeblicher Beteiligung an einer Terrorvereinigung zu 20 Jahren Haft verurteilt. Den ganzen Bericht lest ihr hier.

Bericht zur Jahrestagung 2014 des PEN-Zentrums Deutschland

Vom 15. bis 18. Mai fand die Jahrestagung des PEN-Zentrums Deutschland  in Schwäbisch Hall statt. Während des viertägigen Treffens wurden nicht nur 25 Autorinnen und Autoren in die Schriftstellervereinigung aufgenommen, sondern auch Christoph Hein einstimmig zum neuen Ehrenpräsidenten gewählt. Hein war von 1998 bis 2000 Präsident des damals frisch wiedervereinigten deutschen PEN.

Darüber hinaus bestimmten aktuelle politische und literaturpolitische Entwicklungen die Jahrestagung. So zeigen sich die Mitglieder in ihren Resolutionen besorgt über die aktuellen Entwicklungen in der Ukraine (zur Resolution) und unterstützen das gemeinsame Bemühen der PEN-Zentren Russlands und der Ukraine zu einer friedlichen Lösung (zur Resolution). Zudem protestieren sie vehement gegen die Strafanzeige des türkischen Premierministers Erdogan gegen den Journalisten Can Dündar (zur Resolution) und positionieren sich mit einem Zehn-Punkte-Manifest zum Urheberrecht (zur Resolution).

In einem ausführlichen Artikel berichtet Regula Venske, Generalsekretärin des PEN-Zentrums Deutschland, ausführlich über die Jahrestagung; für die Deutsche Welle berichtet Jochen Kürten. Unter folgendem Link kann zudem eine Foto-Serie abgerufen werden.

Zeitschrift “Literatur und Kritik”, aktuelles Heft: “Zensur” März 2013 Nr. 471/472

Das aktuelle Heft der Zeitschrift Literatur und Kritik hat sein Dossier dieses Mal den vielen Gesichtern der Zensur gewidmet. Der Autor und Übersetzer Martin Pollack, Kurator des Schwerpunkts der Leipziger Buchmesse, hat Autoren aus Belarus, der Ukraine und Polen versammelt, um ein altes Phänomen zu diskutieren, das immer neue Probleme aufwirft: die Zensur. Wie im vorigen Jahr, als Pollack mit einem jungen Übersetzerteam in “Literatur und Kritik” die neueste Literatur aus Belarus vorstellte, ist auch dieses Dossier dem aktuellen Hauptthema der Leipziger Buchmesse gewidmet.